Den Haag

Den Haag (’s-Gravenhage), die drittgrößte Stadt der Niederlande, liegt ungefähr 20 km nördlich von Rotterdam in der Provinz Südholland und ist deren Hauptstadt. Außerdem ist Den Haag der Amts- und Regierungssitz der Niederlande und Residenz des Königshauses. 150 nationale und internationale Institutionen, darunter der Internationale Gerichtshof und der Internationale Strafgerichtshof, sind in Den Haag vertreten. Nichtsdestotrotz ist die Hauptstadt der Niederlande Amsterdam.

In der historisch und politisch geprägten Stadt gibt es viele eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Das Zentrum von Den Haag ist relativ kompakt, sodass ich zu Fuß und an einem Tag die wichtigsten Dinge anschauen konnte. Weiterlesen

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Tagalog for beginners

Bei meiner Arbeit auf den Schiffen lerne ich Seeleute aus aller Welt kennen. Niederländer, Briten, Polen, Russen, Ukrainer, Kroaten, Griechen, Kap-Verdier, Ghanaer, Indonesier, Inder, ab und zu sogar mal ein paar Deutsche – doch die allermeisten Seeleute stammen von den Philippinen. Die Umgangs- und Arbeitssprache an Bord ist bei einer internationalen Besatzung Englisch, doch oft genug habe ich auch beim Essen in der Mannschaftsmesse gesessen und regen Unterhaltungen auf Tagalog zugehört, von denen ich natürlich nichts verstehen konnte.
Viele Filipinos, die schon lange zur See fahren und mit Deutschen zusammen oder in Deutschland gearbeitet haben, sprechen zumindest einige Worte Deutsch. „Wie geht’s?“ werde ich zur Begrüßung recht häufig gefragt. „Alles klar!“ scheint einer der beliebtesten Ausdrücke zu sein und „Mahlzeit“ wünscht man sich auf vielen Schiffen, auch wenn kein Deutscher an Bord ist.
Als ich mit der „Henrike Schepers“ auf dem Weg nach London war, bat mich der Koch, Felipe, ihm ein paar Begrüßungen beizubringen, die er für uns und unseren Kollegen in London benutzen wollte. „Guten Morgen, Luisa.“ und ähnliche Sätze hatte er im Handumdrehen drauf. Dabei versuchte ich, mir auch einige Wörter auf Tagalog zu merken, was nicht besonders gut funktionierte.
In der Woche danach kam ich wie immer auf das Schiff, um meinen normalen Besuch zu machen. Diesmal überraschte Felipe mich jedoch mit einem besonders tollen Geschenk. Er hatte eine Liste der wichtigsten Wörter gemacht, mit der ich ab jetzt Tagalog üben konnte! Zwar bin ich immer noch ganz am Anfang, aber auf „Wie geht’s?“ kann ich jetzt immerhin schon „Mabuti!“ antworten. 😉
Ich finde die Sprache insgesamt sehr witzig und möchte gerne ein paar Wörter mit euch teilen. Ob für den Urlaub auf den Philippinen oder in Hamburg bei einer Hafenrundfahrt – vielleicht kann der eine oder andere von euch sie ja irgendwann einmal gebrauchen. 🙂
  • Magandang umaga. – Good morning. – Guten Morgen.
  • Magandang hapon. – Good afternoon. – Guten Tag.
  • Magandang gabi. – Good evening. – Guten Abend.
  • Salamat! – Thank you! – Danke!
  • Walang anuman. – You’re welcome. – Bitte.
  • oo – yes – ja
  • hindi – no – nein
  • Kumusta ka? – How are you? – Wie geht es dir?
  • mabuti – good – gut
  • masama – bad – schlecht
  • Saan ka pupunta? – Where are you going? – Wohin gehst du?
  • Pupunta ako… – I’m going to… – Ich gehe nach/zu…
  • palengke – market – Markt
  • Hangang sa muli. – See you then. – Bis dann.

Thank you to my friend Felipe G. Dawisan for helping me to improve my Tagalog language skills! I am sure my friends from Germany and all over the world enjoy reading and practising them as well. 🙂

Luisa

Niederländisches Wort des Tages:
bellen – klingeln

London per Containerschiff

Ich liebe London. Warum das so ist, kann ich nicht genau sagen, doch fast alles an der großen, bunten Stadt fasziniert mich. Vor zwei Jahren war ich zum ersten Mal dort und seitdem wartete ich auf die Gelegenheit, zurückzukehren und die Stadt noch besser kennenzulernen. Sie kam in diesem Jahr ganz unverhofft zu Pfingsten. Jetzt war aber auch der Weg dorthin für mich ein ganz neues Erlebnis, denn ich durfte mit einem Containerschiff mitfahren! Ein paar Einblicke in meine kleine Abenteuerreise möchte ich heute mit euch teilen. Weiterlesen

125 Jahre Seemannsmission in Rotterdam

Am 10. Mai gab es bei uns in Rotterdam etwas Besonderes zu feiern: in diesem Jahr wird die Deutsche Seemannsmission in Rotterdam 125 Jahre alt. Seit über einem Jahrhundert arbeiten hier schon Seemannsdiakone und -pastoren, Ehrenamtliche und Freiwillige gemeinsam für das Wohl der Seeleute. Zur Jubläumsfeier kamen viele Gäste aus ganz Europa angereist und verbrachten einen gut gefüllten Tag mit Festgottesdienst und Programm, Essen und Musik mit uns. Mehr darüber könnt ihr in diesem Artikel auf der Website der Deutschen Seemannsmission erfahren.

Liebe Grüße und bis bald, 

Luisa

Niederländisches Wort des Tages:

de verjaardagstaart – der Geburtstagskuchen

der erste richtige Frühlingstag, die „Rotterdam“ und das Hotel New York

Der Frühling ist da! So langsam merkt man es auch hier in den Niederlanden, wo sich die Sonne seit neuestem fast jeden Tag zumindest für ein paar Stündchen blicken lässt. Im März und April haben mich einige Freunde besucht, mit denen ich das schöne Wetter noch mehr genießen konnte. Natürlich standen jedes Mal der übliche Touri-Rundgang in die Markthal und zur Laurenskerk, auf die Erasmusbrücke und durch die Innenstadt an (von denen ich euch wahrscheinlich auch noch mehr zeigen werde). Als in der letzten Märzwoche meine beste Freundin Lisa hier war, haben wir uns die „Extended Version“ gegönnt und auf einem knapp 12 km langen Sonntagsspaziergang die Attraktionen Rotterdams angeschaut, die auf der anderen Seite der Nieuwe Maas gelegen sind.

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Maasvlaktestrand

Am äußersten Ende des Rotterdamer Hafens, fast 50 km vom Stadtzentrum entfernt, befindet sich das neu ins Wasser gebaute Gebiet „Maasvlakte 2“. Hier gibt es verschiedene Containerterminals mit riesengroßen und topmodernen Anlagen. Ansonsten sind auf dem neuen Stück Land weite freie Flächen und ein quasi endloser Sandstrand entstanden, den ich mir vor einigen Wochen näher anschauen konnte.

blog strand (2)

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Hafenrundfahrt mit dem Spido-Boot

In den niedersächsischen Zeugnisferien war meine Familie hier in Rotterdam zu Besuch. Wir haben das zumindest teilweise schöne Februarwetter für gemeinsame Ausflüge genutzt. Ein Highlight war die Hafenrundfahrt, bei der ich ihnen meinen Arbeitsplatz, die Rotterdamer Container-Terminals, aus einer auch für mich ganz neuen Perspektive, nämlich vom Wasser aus zeigen konnte.

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Delfshaven im Januar

Das Winterwetter in den Niederlanden ist gelinde gesagt durchwachsen. Oft regnet es in Strömen oder hagelt, zwei oder drei Mal gab es auch ein bisschen Schnee, der aber nicht liegen bleiben wollte. Nicht nur im Winter, aber im Moment noch häufiger als sonst gibt es neblige Tage, an denen man im Hafen die Schiffe nicht sieht, bis man direkt davor steht. Doch ab und an scheint sogar im Januar die Sonne und bleibt manchmal auch für ein paar Stunden draußen. Dann ist es zwar oft sehr windig und kühl, aber trotzdem wunderschön. Deshalb bin ich an einem Nachmittag Mitte Januar einfach mal losgezogen und habe im historischen Delfshaven ein paar Fotos geschossen, die ich mit euch teilen möchte.

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2015!

Wieder einmal ist es soweit, das neue Jahr hat angefangen. 2014 war für mich eine Zeit voller Veränderungen und neuer Erfahrungen. Darüber, dass ihr meine Erlebnisse in Rotterdam hier auf meinem Blog so zahlreich verfolgt, freue ich mich immer wieder. Ich hoffe, euch auch in 2015 viele spannende Dinge über die Arbeit bei der Seemannsmission und hoffentlich noch mehr von den geplanten Reisen durch die Niederlande und Europa berichten zu können. Außerdem freue ich mich darauf, einige von euch in den nächsten Monaten bei mir zu begrüßen oder spätestens im September in Deutschland wiederzutreffen.

Bis dahin wünsche ich euch ein frohes neues Jahr 2015 und Gottes Segen dafür.

Luisa